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Geschichte des D.I.B.
 
Ausgewählte Mitgliederzahlen
1907
1922
1925
1951
1975
1991
2005
    83.000
238.466
108.000
182.000
  80.406
  98.662
  81.017
Präsidenten
1908 – 1912
1912 – 1922
1922 – 1929
1929 – 1931
1931 – 1948
(1933 – 1939)
 
Otto Sydow
August Frey
Detlef Breiholz
Gottfried Lupp
Karl Hans Kickhöffel
Karl Vetter
(Bundesführer Reichsfachgruppe Imker)
1948 – 1959
1959 – 1965
1965 – 1968
1968 – 1983
1983 – 2004
2004 – 2005
2005 – 2008
2008
 
Leonhard Birklein
Heinrich Denghausen
Wolfgang Fahr
Fridolin Gnädinger
Erich Schieferstein
Ekkehard Hülsmann
Anton Reck
Peter Maske
Chronik
1907

Vereinigungsversammlung zwischen Wanderversammlung, Zentralverein und Reichsverein zum Deutschen Imkerbund in Frankfurt/Main

(außer Bayern, Pfalz, Elsass-Lothringen, Braunschweig, Schaumburg-Lippe und Grafschaft Glatz)
1914

Auflösung des Deutschen Imkerbundes und Gründung der „Vereinigung der Deutschen Imkerverbände“ (VDI) in Berlin

1914 – 1918

angespannte Versorgungslage für Zucker während des 1. Weltkrieges, Honig- und Wachsabgabepflicht

1920er-Jahre

Gründung der Bieneninstitute in Mayen, Münster, Celle und Marburg (heute Kirchhain)

1925

Rückbenennung der VDI in Deutschen Imkerbund unter Breiholz sowie Annahme eines Gestaltungsentwurfs für das Einheitsglas (Imker-Honigglas)

März 1926 Einheitsglas steht zur Verfügung
Juli 1926

Rede Kickhöffels in Ulm zur Notlage der Bienenzucht – Entschließung an die Reichs- und Länderregierungen, den Reichtag und Länderparlamente

1930 Entwicklung des Gewährverschlusses
1933

Deutscher Imkerbund wird im Dritten Reich zur „Reichsfachgruppe Imker“ durch sog. „Gleichschaltung“ keine Wahlen mehr, aus Vereinen werden „Ortsfachgruppen“, Veränderung des Gewährverschlusses

1939

nach Beginn des 2. Weltkrieges Honigabgabepflicht 3 kg/Volk und Auf Aufforderung zu Raps- und Rübsenwanderung

1940 Ablieferpflicht von Bienenwachs
1945

Wiederaufnahme der Verbandsarbeit zunächst in Ortsvereinen, danach in Landesverbänden

1946 „Der Imkerfreund“ erscheint als erste Imkerzeitung nach dem Krieg
1947

Zusammenschluss der Landesverbände in der SBZ zum Zentralverband der
Kleintierzüchter, Fachabteilung Imker und Anschluss an die „Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe VdgB“

1948

Zusammenschluss der Landesverbände der amerikanischen und britischen Besatzungszone, danach ebenfalls mit den LV der französischer BZ zur „Arbeitsgemeinschaft der Imkerlandesverbände der drei Westzonen“

1949 in der SBZ Versuch zur Gründung des Deutschen Imkerbundes Ost
1949 Gründung der AG der Institute für Bienenforschung in Marburg
1949 Neugründung des Deutschen Imkerbundes in Lippstadt
Ende 1950

Hermann Lutzner wird erster Geschäftsführer des D.I.B. bis 1961 in der Geschäftsstelle in Nürnberg

1953/54

Einrichtung der „Honigteststelle des DIB“ durch Hugo Gontarski in Oberursel

1959 in der DDR Zusammenschluss aller Kleingärtner-, Siedler- und Kleintier-züchtervereinigungen im „Zentralverband der Kleingärtner und Kleintier- züchter“, Imker bilden eine Fachrichtung
1961 Umzug des D.I.B. nach Syke bei Bremen
1965

Verlegung der Geschäftsstelle nach Bonn, Werner Melzer wird Geschäftsführer

1966

Einstellung der Zeitschrift des D.I.B. „Deutsche Bienenwirtschaft“ – an ihre Stelle tritt die „Allgemeine Deutsche Imkerzeitung“

1968

Unterzeichnung einer Vereinbarung mit der GAL „Gesellschaft für Absatzförderung der deutschen Landwirtschaft“, die den DIB berechtigt, Honig im Einheitsglas mit dem Slogan „Aus deutschen Landen frisch auf den Tisch“ zu bewerben

1969

Einstellung der „Zeitschrift für Bienenforschung“ ab 1970 Erscheinen der Zeitschrift „Apidologie“

1969

XXII. Internationaler Bienenzüchterkongress in München

(Festvortrag von Karl von Frisch, der 1973 den Nobelpreis erhielt)

1977 Erstes Auftreten der Varroamilbe in Deutschland
1982 – 1984

Rudolf Kinder übernimmt kommissarisch von Werner Melzer die Geschäftsführung

1984 Jürgen Löwer wird Geschäftsführer des D.I.B.
1985 Gründung einer Honiguntersuchungsstelle des D.I.B. in Kirchhain
1990

Bildung neuer Landesverbände auf dem Gebiet der DDR und Aufnahme in den Deutschen Imkerbund e. V. im Oktober in Neuhaus/Solling

1990

Beginn des Baus der ersten eigenen Geschäftsstelle „Haus des Imkers“ in Wachtberg-Villip, 1991 Fertigstellung

1991 Verlegung der eigenen Honiguntersuchungsstelle ins „Haus des Imkers“
1992 Einführung des Werbebeitrages von 0,50 DM pro Bienenvolk
1993

Umgestaltung des Gewährverschlusses, an Stelle des Adlers tritt neues Logo mit Bienenkorb und Bäumen

1994

Erste Ausgabe von D.I.B. AKTUELL, das alle Orts- und Kreisvereine erhalten, es ersetzt die bisherigen Rundschreiben

2000 75-jähriges Jubiläum des Imker-Honigglases
2005

offizielle Wiedereröffnung des Deutschen Bienenmuseums Weimar, Anschubfinanzierung durch D.I.B.

2005

außerordentliche Vertreterversammlung im Mai in Wachtberg aufgrund des vorzeitigen Rücktritts des Präsidenten E. Hülsmann, A. Reck wird Interimspräsident bis zu seiner ordentlichen Wahl im Oktober 2005

2007

Barbara Löwer wird Geschäftsführerin
100-Jahr-Feier im Oktober in Frankfurt/Main

2008

Peter Maske wird auf der Vertreterversammlung in Bad Segeberg zum Präsidenten gewählt.

2011 Umgestaltung des Gewährverschlusses – Logo und Farbgestaltung geändert, Möglichkeit von regionalen Eindrucken